Mein Auslandsjahr in Norwegen

Die Schulzeit ist vorbei und es stellt sich die Frage nach dem „Was danach?“. Dabei stand für mich schon lange fest, dass ich nicht direkt in das Studienleben einsteigen werde. Ein Auslandsjahr schien mir die beste Alternative zu sein, bei der ich zugleich die Welt entdecken kann und vor dem Start ins Studienleben noch einmal etwas Anderes machen kann, als Lernen.

Da ich bereits seit Jahren mit Norwegen und Schweden eng verbunden bin, stand mit der Entscheidung für ein Auslandsjahr auch gleich das Ziel fest – Norwegen und Schweden. Nach den zahlreichen Urlauben im Winter und im Sommer, gilt es jetzt die Kultur und die Menschen besser kennenzulernen und die Sprache zu lernen. Was seit ein paar Jahren sehr populär geworden ist unter Abiturienten, ist das „Work and Travel“ vermehrt in Neuseeland, Australien oder den USA, welches ich in Eigenregie – ohne Organisation – in Skandinavien antreten werde. Auf Grund der Tatsache, dass die Arbeitsstellen in Norwegen rar gesät und meistens auf einen sehr kurzen Zeitraum begrenzt sind, sollte man bei Interesse alle Hebel in Bewegung setzen. So habe auch ich meinen Grundstein für das kommende Jahr gelegt: Kontakte knüpfen, von Plänen erzählen, bei Organisationen anfragen, in Foren schreiben und und und.

Darüber was das Jahr so mit sich bringt, welche Erkenntnisse ich sammle und wie Skandinavien außerhalb der „Touristen-Norm“ tickt, werde ich hier in regelmäßigen Abständen berichten.