SAS Cityjet CRJ 900

Danke Norwegen!

Hostel Helsinki
An diesem besonderen Tag starte ich mit einem einfachen, aber schönen Jugendherbergsfrühstück in den Tag.
Hostel Helsinki
Ein letzter Blick auf das schöne Backsteingemäuer der Jugendherberge in Suomenlinna und dann mache ich mich auf den lange Weg zum Flughafen.
SAS Lounge Helsinki
Dort angekommen nutze ich die gemütliche SAS Lounge und entspanne bei einem guten Kaffee und eine frischen Nudelsalat.
Flughafen Helsinki
Um 14.50 Uhr starten wir pünktlich auf den einstündigen Flug gegen die Zeit nach Stockholm.
Åland Inseln Flug
Dabei überfliegen wir auch die Åland Inseln, die ich vor wenigen Tagen noch mit dem Fahrrad erkundet habe.
SAS Lounge Stockholm
In Stockholm angekommen nutze ich die gewonnen Stunde, um die wesneltcihe größere Lounge zu erkunden.
SAS Lounge Stockholm
Dabei hat man in der Lounge im Terminal 5 einen wahnsinnigen Blick auf das Rollfeld und die startenden Flugzeuge.
SAS Lounge Stockholm
Bevor es schließlich weiter nach Hamburg geht gibt es noch ein Glas Sekt zum Abschluss.
New Nordic SAS
An Bord erwartet mich das neue New Nordic Essenskonzept von SAS, wo spezielles Augenmerk auf örtliche Produkte gelegt wurde. Wobei die Verpackung mit ihrem Design einmalig ist, aber von der Aufmachung etwas an ein iPhone-Casing erinnert.
New Nordic SAS
Heute gibt es Lachs mit Kartoffeln, Fenchel, Kürbisstücken und Kürbiscréme mit einer Dill-Vinaigrette. Ein absolutes Highlight des Auslandsjahres so kurz vor Schluss.
Hamburg Anflug
Schließlich kommen die schönen, grünen Wälder, Wiesen und Felder von Hamburg in Sicht, die auf mich vorerst etwas befremdlich wirken.

Ich hätte nicht gedacht, dass es so enden würde. Enden? Nein, hier endet die Reise nicht. 

J.R.R. Tolkien - Die Rückkehr des Königs

Das alte Leben leben?

Es war ein ausgesprochen schöner Julimorgen, als ich am 18. Juli letzten Jahres meinen Heimatort und mein altes Leben verlassen habe. Nun ist der Tag gekommen, an dem ich zurückkehren werde - zurück nach Deutschland, zurück in die Heimat und zurück in das alte Leben. Mehr als zehn Monate bin ich durch den Norden Europa's gereist, habe bei norwegischen Familien gelebt und tiefe Einblicke in die Kultur erhalten. In einem Jahr habe ich mich gefühlt so sehr weiterentwickelt, wie ich es selten vorher erlebt habe. 

Von meinem alten Leben als Schüler, habe ich mich nach meinem Abitur verabschiedet. Jetzt wird mir aber in aller Deutlichkeit klar, dass von meinem alten Leben nicht mehr viel übrig und eine Rückkehr unmöglich ist. Die Schule ist vorbei, die Freunde studieren oder leben andernorts und auch meine Zukunft wird mich an eine Universität außerhalb von Hamburg führen. Somit fühlt sich das Ende des Auslandsjahres nicht komisch an, weil ich meine Erlebnisse der letzten Monate hinter mir lassen muss, sondern weil ich auf eine ungewisse und neue Zukunft zu steuere.

Meine zweite Heimat

Auch wenn ich vorerst nicht in Norwegen studieren werde, habe ich mit meinen zwei norwegischen Familien eine neue Heimat gefunden. Über mehrere Monate habe ich als großer Bruder abends Bücher vorgelesen, bei den Mathe-Hausaufgaben geholfen und als viertes "Kind" den Steinsvik-Haushalt aufgemischt. Natürlich bin ich auch in der Finnmark als großer Bruder immer wieder herzlich willkommen - sei es bei Mitternachtssonne, zu Ostern oder am 17. Mai. Am liebsten wäre allerdings meiner dortigen Ersatz-Oma, dass ich in ein paar Wochen zum 80. Geburtstag komme. Aber es geht leider nicht immer alles.

Sofern Du, speziell als Schüler, die Chance hast, nach dem Abschluss den Schritt in die Welt zu wagen und neue Kulturen kennenzulernen - mache es, wage es, genieße es! Du betrittst neue Wege und wenn du nicht aufpasst, kann man nicht wissen, wo dich deine Füße hintragen. Um es mit den Worten von Tolkien aus der Herr der Ringe Trilogie auszudrücken. Wenn ich also mit meinen Berichten deinen Entdeckerwillen wecken konnte, darfst Du mich gerne anschreiben, Fragen stellen und ich werde meine Beziehungen bemühen, um dir ein ähnlich schönes Jahr zu ermöglichen!

Der letzte Tag

An diesem letzten Tag geht es für mich von Helsinki mit dem Flugzeug zurück nach Hamburg. Allerdings werde ich, wie bereits angekündigt, auf alle Fälle wieder kommen, da ein Tag viel zu wenig war, um sich Helsinki anzuschauen. So geht es erst mit der Fähre von der Festung zurück an Land, dann mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof und von dort mit dem Zug zum Flughafen. Den heutigen Flug habe ich sehr glücklich vor enorm langer Zeit in einem Now Or Never-Sale gebucht, als billige SAS Plus-Flüge angeboten wurden. Somit kann ich heute zum ersten Mal Vorteile, wie den Business-Check In, ein weiteres Gepäckstück, die Fast Track und die Lounge am Flughafen genießen.

Da ich nach dem Check In noch zwei Stunden bis zum Boarding Zeit habe, ist der Lounge-Besuch natürlich ein absolutes Highlight. Es gibt leckeren Salat, weitere Snacks, gemütliche Sitzecken und ein Getränkeangebot von Sekt bis Wasser. Um 14.50 Uhr starten wir schließlich pünktlich mit einem kleinen SAS Cityjet in Richtung Stockholm. Bei einem inbegriffenen Polarbrød und eine Getränk genieße ich den Blick auf den finnischen Schärengarten, während wir später auch die Åland Inseln überfliegen. Um 14.50 Uhr landen wir schließlich nach einer Stunde in Stockholm, wo ich dank der Zeitumstellung eine Stunde gewonnen habe. 

SAS auf hohen Niveau

Die verbleibenden zwei Stunden bis zum Weiterflug nach Hamburg entspanne ich in der Lounge mit einem grandiosen Blick auf das Rollfeld und einem Sekt zum Abschluss. Somit geht es nach 316 Tagen im Ausland auf meine letzte Reise nach Hamburg, auf der mich noch so einige Überraschungen erwarten. Vor einigen Tagen hat SAS mit seiner New Nordic Kampagne auch ein neues Essenskonzept vorgestellt, bei der auf allen Mittel- und Langstreckenflügen der so genannte Cube langweilige Schachteln ablöst. Dieser beinhaltet am heutigen Tag eingelegten Lachs mit gewürzten Kürbiswürfeln, gesäuerten Zitronen-Fenchel und Kürbiscréme mit Käse aus dem dänischen Holstebro sowie einer Dill Vinaigrette und gerösteten Kürbiskernen. Dazu gibt es zwei Tomaten-Brötchen und drei Pralinen zum Abschluss.

Nach diesem sehr fürstlichen Mal bin ich mehr als gesättigt und beeindruckt von dem neuen Essenskonzept bei SAS. Wenn man dabei den so genannten Cube öffnet, fühlt es sich an, als würde man ein neues iPhone auspacken. Alles ist praktisch und übersichtlich in einem sehr gelungenen, skandinavischen Design aufbereitet. Somit landen wir nach guten eineinhalb Stunden, die ich größtenteils mit Essen und Trinken verbracht habe, wieder in Hamburg, wo mich eine enorme Hitze auf dem Vorfeld erwartet.

Den restlichen Abend verbringe ich dann mit meiner Familie. Nun bin ich also wieder zu Hause in der alten Heimat und schaue positiv auf mein letztes Jahr zurück und dabei nicht zuletzt auf meinen Blog. Ich freue mich natürlich, dass ich in dieser Zeit so viele dauerhafte Leser gewinnen und vielleicht auch den ein oder anderen Leser zu einer Reise oder gar zu einem längeren Aufenthalt in Skandinavien motivieren konnte.

Bis dahin viele liebe Grüße und vielen Dank für die schöne Zeit auf diesem Blog!

Kai

P.S. Mit diesem Artikel endet natürlich nicht der Blog, aber mein Auslandsjahr. Wie es in den nächsten Wochen hier weitergeht, werden wir sehen. Aber es stehen bereits einige Reisen und Ereignisse in Aussicht, die mit Skandinavien verbunden sind. 

 

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