Kai Ollenschläger

Color Line Mini-Kreuzfahrt

Oslo Park
Trotz der Bemühung sehe ich keine große Chance für die neue Saat.
Oslo Fjord
Aber nicht nur auf den Wegen ist eine Eisschicht auch der Oslofjord beginnt langsam zu zufrieren.
Oslo
Es ist nun keine Spitzenklasse, aber das kleine, einfache Schloss hat auch seinen Charme.
Color Line
Bereits an Bord und auf dem "Sonnendeck" stelle ich fest, dass es doch sehr ungemütlich und kalt ist, was in den Straßen von Oslo nicht allzu sehr auffiel.
Fram
Das Fram-Museum in dem das gleichnamige Polarforschungsschiff aus dem 19. Jahrhundert nach seiner Renovierung ausgestellt ist.
Oslo Fjord
Da zusätzlich die Sicht durch den Nebel relativ eingeschränkt ist, geht es nach dem Ablegen wieder ins Warme.
Color Line Kabine
Die Kabine für die nächsten zwei Nächste mit dem markanten Bullauge. Ansonsten nahezu gleich mit den anderen drei Sterne-Kabinen der Color Line.
Color Line Lounge
Am Abend zieht es uns wieder für einen Cocktail in die Observation Lounge. Bei zahlreichen Bildern der vergangenen Monate machen wir es uns dort gemütlich.
Color Line Pizzeria
Am Abend gibt es dann in der bordeigenen Pizzeria endlich wieder eine italienische Pizza.

Color Line Mini-Kreuzfahrt

Kaffee, Lefse, Netflix 

Um kurz vor 5.00 Uhr werde ich langsam aus dem Schlaf gerüttelt, als der Zug kurz vor Lillehammer ist. Dabei habe ich Glück gehabt, da der Sitzplatz neben mir die ganze Zeit freigeblieben ist. Nachdem wir das schneereiche Lillehammer in Richtung Oslo verlassen haben, mache ich mich auf den Weg in den Speise- bzw. Snackwagen. Ich entscheide ich mich für einen der stärksten Kaffees in meinem Leben und ein Lefse - ein mehrmals geklappter Teigfladen mit Butter bestrichen. Bis zur Ankunft in Oslo um 6.50 Uhr schaue ich mir noch eine Folge der Serie "Homeland" auf Netflix an und genieße die Fahrt durch das Winterwunderland. Grundsätzlich bricht die Internetverbindung von zu Zeit zu Zeit mal ab, aber es reicht selbst in den einsamsten Gegenden, um Videos zu schauen.

Besuch aus Deutschland

Am Bahnhof warte ich nach meiner Ankunft noch auf einen Freund aus der Heimat, der heute morgen von Hamburg nach Oslo geflogen ist. Der Grund für unser Treffen ist eigentlich der Mini-Kreuzfahrt-Gutschein, der uns bis auf die Verpflegung, eine vollkommen kostenlose Minikreuzfahrt ermöglicht. Die drei Stunden nach seiner Ankunft bis zum Einchecken verbringen wir auf spiegelglatten Wegen in Oslo. Es ist anfangs unmöglich normal zu gehen und so rutschen wir durch die Innenstadt.

Um kurz vor 11.00 Uhr legen wir eine längerer Pause in der Oper von Oslo ein, damit mein Kumpel am großen "Run" um Ed Sheeran-Tickets teilnehmen kann. Nach zahlreichen erfolglosen Versuchen schafft er es dann doch noch eine Karte zu bekommen und wir setzen unseren Stadtspaziergang fort. Mittlerweile ist es allerdings schon fortgeschrittener Mittag, was bedeutet, dass wir uns langsam in Richtung Color Line-Terminal am Hjortnes-Kai begeben müssen.

Immer wieder Color Line

Dort angekommen stelle ich fest, dass es für einen Donnerstag wesentlich voller ist, als ich es erwartet hätte. Aufgrund des Gutscheins müssen wir uns die Bordkarten an einem Schalter abholen. Ebenso sind auf der Bordkarte 200 Kronen gespeichert, die wir im voraus einzahlt haben und auf der Reise umsetzen können.

Für die Fahrt habe ich eine Innenkabine gebucht, da mir 40€ für ein Fenster zu viel waren. Beim Betreten der Kabine auf "Deck 5" stellen wir allerdings fest, dass wir doch ein kleines Bullauge haben. Nach dieser gelungenen Überraschung setzt der übliche, aber immer wieder schöne, Color Line-Rhythmus ein. Es geht an Deck, um beim Auslaufen zu zugucken. Es geht durch das Schiff und seine Shops, das Casino und zurück zum "Oceanic à la Carte". Im Anschluss wieder an Deck und danach für einen Cocktail in die Observation Lounge, wo wir es uns für ein paar Stunden gemütlich machen.

Bruch im Rhythmus

Am Abend gehts es allerdings nicht ins Grand Buffett, sondern in die bordeigene Pizzeria, die weder ich noch er bis dahin ausprobiert haben. Das Fazit ist sehr gut. Sofern man im Restaurant sitzt und nicht halb auf der Promenade ist es gemütlich. Da ich bereits an die norwegischen Verhältnisse gewöhnt bin, ist die Pizza "Vegetaria" mit frischen als auch getrockneten Tomaten sowie Ruccola für 103 Kronen relativ erschwinglich. Obendrein sind die Pizza-Varianten in Norwegen sehr gewöhnungsbedürftig - fleischlastig, amerikanisch und absolut nicht italienisch. So genieße ich nach langer Zeit endlich mal wieder diese normale Pizza.

Liebe Grüße

Kai

P.S. Es ist natürlich immer noch völlig rückschrittlich, dass es kein kostenloses WLAN an Bord gibt. Deswegen kommen die letzten Artikel von der Reise heute, morgen und übermorgen. Es lohnt sich durchaus noch einmal vorbei zu schauen, da noch so einiges Unerwartetes passiert ist. Ebenso habe ich leider ein Titelbild mit mir vergessen.

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