Kai Ollenschläger

Trondheims Fahrradfahrerlift

Überall in Trondheim finden sich Installationen, die mehr oder weniger den Hafen reinigen bzw. auf die Reinigung aufmerksam machen.
Trondheim
Eine Detailaufnahme des hölzernen Fundaments der Kontore entlang des Nidelven.
Die Nygata-Seite ist weitestgehend renoviert und zu Wohnungen umgebaut. Zum Teil finden sich auch Büros, Cafés oder kleine Galerien in den alten Lagerhäusern.
Ein Projekt der NTNU (Universität von Trondheim). Sehr interessant ist, dass an der Querstrebe die Belastung in Nm angegeben ist. Je nach Strebe liegt diese zwischen 30 Nm und und 5 Nm.
Es hat endlich geschneit! Nein es ist doch leider nur Kies.
Nach dem kleinen Stadtrundgang mache ich mich auf den Weg zur Festungsanlage Kristiansen überhalb von Trondheim.
Von der Festungsanlage hat man natürlich einen wunderbaren Ausblick auf den Fjord, aber auch auf unzählige bunte Holzhäuser.
Vor ein paar Jahren (genau drei) war Trondheim noch ein sehr einfacher und ungemütlicher Bahnhof. Nach dem Umbau kann man ihn als richtige "Sentralstasjon" bezeichnen.
Der hintere Teil des Bahnhofs spiegelt relativ gut den vorherigen Standard des Trondheimer Bahnhofs wieder.
NSB Nattoget
Am Abend als das Boarding des Nachtzuges beginnt, fängt es dann wirklich an zu schneien. Jedoch nur kurz und leicht, aber es ist trotzdem schön.

Trondheims Fahrradfahrerlift

Best Western Chesterfield

Ähnlich wie in Bodø bleibt mir heute noch ein ganzer Tag in Trondheim bis ich am Abend mit dem Nachtzug nach Oslo aufbreche. Bis dahin sind es noch rund elf Stunden als ich 12.00 Uhr das Best Western Chesterfield verlasse.

Das kleine, einfache Hotel mit seinem zum Teil antiquierten Charme ist sicher nicht der Traum eines jeden Reisenden. Allerdings bin ich sehr zufrieden, es liegt sehr zentral und in direkter Nähe zum Bahnhof, das Zimmer und Bad ist sauber, das Bett bequem, das Frühstück ausreichend, es steht den ganzen Tag Obst, Kaffee und Tee zur Verfügung und am Abend gibt es kostenlose Waffeln. Dabei ist das schlechte Internet der einzige Nachteil, der mich zeitweise wahnsinnig macht, wenn man während einer spannenden Serie alle 30 Minuten aus dem Internet geworfen wird. Für umgerechnet 60,- € ist das Preis-/Leistungsverhältnis für skandinavische Verhältnisse aber mehr als in Ordnung.

Blick über Trondheim

Beim meinem letzten Besuch in Trondheim habe ich den Ausblick von der Kristiansen Festung sehr genossen. Somit mache ich mich auf den Weg nachdem ich ein bisschen in Trondheims Stadtkern rumspaziert bin. Die kleine Festung liegt rund 350 Meter überhalb von Trondheim und ist völlig kostenlos zu betreten. Selbst bei dem leicht bedeckten Wetter am heutigen Tag kann man das schneebedeckte Fjell im Osten erkennen. Natürlich hat man ebenso ein schönen Blick über Trondheim und den angrenzende Fjord. Lediglich die mittlerweile sehr großen Bäume könnten im Sommer eine Sichtbehinderung darstellen. Wie gut, dass ich im Winter hier bin.

1. Fahrradfahrerlift der Welt

Wer den gut ausgeschilderten Weg in Richtung Nidelven zurückgeht, wird von April bis September Trondheims Fahrradlift bewundern können. Auf einer rund 200 Meter langen Straße mit starken Anstieg hat man vor ein paar Jahren jenen Lift installiert. Entlang der Straße verläuft eine Rille in der auf Knopfdruck kleine Metallkeile ausfahren und mit langsam Tempo zur Ausstiegsstelle in der Nut laufen. Der Fahrradfahrer stellt sich linksseitig neben die Rille, mit dem linken Fuß auf der Pedale und mit dem Rechten auf einem Keil. Danach muss die Spannung im Bein gehalten werden und man wird nach oben befördert.

Da der Lift zur Zeit geschlossen ist, gibt es leider keine Bilder vom Betrieb. Aber von meinem letzten Besuch im Sommer kann ich berichten, dass es nicht ganz einfach aussah und obendrein ziemlich anstrengend die Spannung zu halten. Der Lift ist natürlich kostenlos. Falls man also mit dem Fahrrad in Trondheim ist oder sich eines ausleiht kann man den Lift so oft man möchte ausprobieren.

Leider habe ich gar keine Bilder vom Fahrradfahrerlift gemacht. Dann muss ich wohl nochmal welche aus dem Sommer nachreichen. Ich hätte schwören können, ich hätte trotz der Inaktivität wenigstens eines gemacht.

Bis morgen

Kai

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