24,5 Stunden von Freitag auf Samstag

Graubrot
Da heute nur sehr wenige Bilder da sind, habe ich ein Bild von meinem ersten, richtigen, selbstgebackenen Brot angefügt. Was mich an das Rezept von dem Taco-Pai erinnert... Das kommt!
Süßigkeiten
Unsere Verpflegung für den Film am Freitagabend: Chips, Ostepops und Süßigkeiten.
Kaffe und Radio am Morgen
Damit ich am nächsten Morgen erstmal in Schwung komme, mache ich mir einen Kaffee und schalte das Radio ein.
Frühstücksbuffet
Um 9.00 Uhr erwartet uns schließlich das Frühstück mit zahlreichen Belägen, Snacks und Pfannkuchen.
Bügelperlen
Einen Großteil der Zeit verbringen wir zudem mit Bügelperlen.
Bügelperlen Pferd
Eines von vielen Ergebnissen und zugleich eines von wenigen nicht-abstrakten Kunstwerken.

24,5 Stunden von Freitag auf Samstag

An diesem Wochenende bin ich das erste Mal mit den Kindern ganz allein, da der Papa eine Woche länger Offshore arbeiten muss und die Mama über das Wochenende in Stavanger verweilt. Zum gluck gibt es aber noch die Großeltern die für mich ab Samstagnachmittag übernehmen, so dass ich am Samstagabend und Sonntag Schlaf nachholen kann.

Freitagabend 15.00 Uhr – Ameisenalarm

Ich bin mit den Kindern alleine. Für den frühen Abend haben die Kinder einen Film ausgesucht, den wir uns bei Chips, Süßigkeiten, Ostepops und Cola angucken. Der Film handelt von einem Jungen der auf Ameisengröße geschrumpft wird und anschließend mit den Ameisen sein Unwesen treibt. Note: Befriedigend – Die sehr absehbare Handlung wird zum Teil durch lustige und actionreiche Szenen unterbrochen – ein typische Kinder-Animationsfilm.

Freitagabend 18.00 Uhr – Fußerlebnispfad

Nach dem wir den Film fertig gesehen haben betrachte ich das Schlachtfeld in einem zwei Meter Umkreis um das Sofa. Im inneren Kreis liegen hauptsächlich fest- und nicht festgetreten Ostepops, daran angrenzend findet sich Playmobilspielzeug und überall liegen Bügelperlen. Letztere kosten mich beim nachträglichen aufräumen unendlich viel Zeit… Der Weg zur Küche gleicht somit einem Erlebnisbad für die Füße.

Nach einem kleinen Abendbrot bringe ich die Kinder um 19.00 Uhr ins Bett. Bis ich allerdings um 21.00 Uhr das Zimmer verlasse und sicher bin, dass sie wirklich schlafen, lese ich vier Bücher und erzähle zwei Geschichten – auf Norwegisch versteht sich.

Freitagnacht 21.00 Uhr – Mathenacht

Als ich nach einer Stunde aufräumen das Wohn- und Esszimmer wieder in seinen Urzustand zurückgesetzt habe, wartet endlich mein entspannter Freitagabend auf mich. Allerdings findet genau an diesem Wochenende ebenfalls die „Lange Nacht der Mathematik“ statt. Während meiner Schulzeit war das das Highlight des gesamten Schuljahres von Freitagabend auf Samstagmorgen in der Schule zu sitzen, zu rechnen und es gemütlich zu haben.

In diesem Jahr darf ich als Gast teilnehmen, allerdings ist es alleine lange nicht so gesellig und da ich noch den gesamten morgigen Tag durchhalten muss, entscheide ich mich nur ein bisschen mit zu rechnen. Nach vier Sunde habe ich einige Aufgaben aus dem Bereich Jg. 11 – 13 gelöst und gehe mit diesem Ergebnis zufrieden schlafen. An sich hätten ich Runde zwei und drei auf mich gewartet, aber nicht heute…

Samstagmorgen 6.00 Uhr – 9 Stunden bis zum Ziel

Um 6.00 Uhr werde ich durch sehr geduldiges/hartnäckiges Klopfen/Hämmern an meiner Tür geweckt. Ich mache mich fertig und spiele mit den Jungs während draußen langsam die Sonne aufgeht. Die ersten drei Stunden verbringen wir mit Playmobil, Lego und hunderten Spielzeugautos.

Damit wir es an diesem Samstagmorgen schön gemütlich haben, mache ich uns um 9.00 Uhr ein schönes Samstagmorgen-Frühstück mit Pfannkuchen, Obst, Gemüse, zahlreichen Belägen, Spiegeleiern usw. Im Anschluss an dieses umfangreiche Frühstück suche ich im Anschluss die Bügelperlen raus. Sie sind zugegeben Fluch und Segen zugleich, da ich  bauen und aufräumen muss. Allerdings lieben die Jungs es „zu perlen“ und so sitzen wir fast dreieinhalb Stunden am Tisch. Zwischendurch stehe ich auf um die Kunstwerke mit dem Bügeleisen zu vollenden.

Samstagnachmittag 12.00 Uhr – Letztes Drittel

Nach drei Stunden, die schnell vergangen sind, nutzen wir das kurzeitig gute Wetter um rauszugehen. Bis die Oma um 15.00 Uhr, haben die Jungs sich draußen so richtig ausgetobt. Es werden Dämme an kleinen Bächen am Fjell gebaut, Burgen auf dem Spielplatz errichtet und es wird gerutscht, geschaukelt und geklettert. Als die Oma mit 20 Minuten Verspätung um 15.20 Uhr kommt bin ich mindestens genau so ausgepowert, wie die Jungs.

Am Abend sehe ich mir noch das Topspiel der Bundesliga an, die hier kostenlos auf Eurosport übertragen wird und gehe schließlich um 22.00 Uhr ins Bett. Geschafft.

 

Bis dahin

Kai

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