Letzter Urlaubstag

Frühstück Color Line
Das Frühstücksbuffet auf Deck 7 ist an diesem Morgen eher wenig besucht.
Color Line Frühstück
Ich entscheide mich einige Male für das frische Brot mit Gudbrandsdalen und Marmelade.
Color Line
Nach dem Frühstück gehe ich an Deck und sehe beim Durchfahren des Oslofjords und beim Anlegen am Kai zu.
Color Line
Während des Einlaufens ist es noch relativ kalt, was sich nicht ändert, und neblig. Im Laufe des Mittags verschwindet der Nebel allerdings.
Akershus
Am Nachmittag erkunde ich schließlich die Festung Akershus.
Akershus
Die obere Festung wird immer noch von Soldaten bewacht, die auch bei -5 ° Celsius ohne sich zu rühren die Festung bewachen.
Rathaus Oslo
Im Südwesten hält dieser Hund/Wolf/Warg Ausschau.
Freja Oslo
Am Abend komme mache ich noch einen kleinen Abstecher zum Osloer "Time Square". Überhalb der Karl Johans Gate thront das Leuchtschild des Süßigkeitenherstellers "Freja".

Letzter Urlaubstag

Frühstück an Bord

Mit diesem Morgen an Bord der Color Fantasy bricht auch mein nahezu letzter Urlaubstag an. Nach einem ganzen Tag in Oslo wird es am späten Abend mit dem Nachtzug zurück nach Stavanger gehen.

Aber jetzt geht es erstmal zum Frühstück in das Grand Buffet auf Deck 7, was ich mir zum Abschluss noch einmal gegönnt habe. Die Auswahl auf dem Frühstücksbuffet reicht von einem frischen Obstsalat über diverse Sorten Brot, Brötchen, Croissants und Beilagen bis hin zum Do-It-Yourself-Müsli. Nach einigen Schalen Obstsalat und zahlreichen Broten mit Marmelade und Gudbrandsdalen verlasse ich das Restaurant eineinhalb Stunden später – satt. Beim Frühstück kann ich nachträglich allerdings nichts anmerken – das war top. Der Obstsalat war frisch und die Weintrauben knackig, das Brot noch leicht warm und der Ausblick auf den Oslofjord hervorragend.

Bis zur Ankunft in Oslo um 10.00 Uhr laufe ich noch ein letztes Mal die Promenade entlang, packe meinen Sachen in der Kabine zusammen und beobachte abschließend das Anlegen vom Sonnendeck. Mit dem gestrigen Wechsel in Kiel sind wesentlich mehr Gäste an Bord gekommen, das merke ich als ich auf dem Weg zur Kabine die völlig überflutete Promenade sehe. Ich lasse mir noch sehr viel Zeit beim Holen des Gepäcks und gehe anschließend von Bord. Dieses Mal kommen ich auch ohne Komplikationen durch die Sicherheitskontrollen. Wobei man mit einer Skitasche natürlich wesentlich normaler ist, als mit einem Skateboard im Winter.

Nordic Choice Club

Nun habe ich also noch genau 12 Stunden in Oslo, die ich bei -5 ° Celsius ablaufen muss. Dabei kommt mir meine Platinum-Mitgliedschaft im Nordic Choice Club zugute. So stelle ich erstmal mein Gepäck den Tag über im bahnhofsnahen Clarion Hotel ab und regle danach noch ein paar Dinge bei mehren Tassen Kaffee im Hotel. Nachdem die neuesten E-MAils gelesen und beantwortet, die neuesten Videos auf YouTube angesehen sind und die letzte Tasse Kaffee leer ist, mache ich mich auf meinen Stadtspaziergang.

Bei guten aber kalten Wetter geht es durch die Innenstadt zur Festung Akershus am Oslofjord, die ich für den letzten Tag aufgehoben habe. So erkunde ich den gesamten Nachmittag die Festungsanlage und wärme mir ab und an die Hände im Museumshop auf. Zudem ist die Besichtigung des Außengeländes kostenlos, ehrlich gesagt im Winter aber nicht so attraktiv wie im Sommer. Wer also im Sommer in Oslo ist sollte die Festung Akershus direkt am Oslofjord nicht auslassen.

Im Nachtzug nach Stavanger

Nachdem ich den Abend in der Lobby des Clarion Hotel verbracht habe, geht es mit dem gesamten Gepäck zum Hauptbahnhof. Mein Nachtzug nach Stavanger wird 20 Minuten vor Abfahrt bereitgestellt. Da ich das letzte Mal mit dem Nachtkomfort-Paket sehr zufrieden war, habe ich es diesmal wieder dazu gebucht. Leider fehlt mein Wagen aus technischen Gründen, was natürlich etwas tragisch ist, da nun keine warmen Getränke zur Verfügung stehen. Allerdings stellt die NSB ein paar Thermoskannen mit Kaffee bereit so das wenigstens ein kleiner Ersatz vorhanden ist.

Pünktlich um 22.25 Uhr verlässt der Zug Oslo in Richtung Stavanger. Nach einer halben Stunde  staune ich nicht schlecht, als wir in Drammen einfahren und der Schnee hier kniehoch liegt. Den Bahnsteig hat man bereits mit der Schneefräse geräumt und es gucken lediglich die zwei Schienen des Gleises aus der weißen Schneedecke hervor.

Jetzt ist Winter!

Kai

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